Wie man ein Designer wird

University of Applied Arts

Wer Interesse an Design hat möchte das vielleicht auch zu seinem oder ihrem Beruf machen. Aber Designer fallen nicht vom Himmel, sondern müssen erst einmal die Grundlagen lernen. Wo aber kann man lernen, was gutes Design ist und wie man es macht? Hier einmal die drei wichtigesten Wege.

Studium an einer Hochschule ode Fachhochschule

Die wohl umfassendste Ausbildung bekommt man durch ein Studium. So bietet die Universität für angewandte Kunst in Wien zum Beispiel einen Studiengang sowohl für Grafikdesigner als auch für Modedesigner an. Andere Bildungseinrichtungen bilden auch Produktdesigner aus. Es gibt sogar eine eigene New Design University, bei der man gutes Design lernen kann. In der Regel schließt man mit einem Bachelor an, die meisten Studiengänge dauern zwischen 4 und 6 Semester. Viele sind auch Aufbaustudiengänge. Bei Fachhochschulen ist die Ausbildung meist mehr praxisbezogen, während man an den Universitäten auch den geschichtlichen und wissenschaftlichen Hintergrund lernt.

Ausbildung in einem Betrieb

Bestimmte Designarten lässt sich auch im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung lernen. Vor allem im Bereich Webdesign bilden heute viele Firmen an, Neueinsteiger auch auszubilden. Beim „Training on the Job“ lernt man sowohl die Grundlagen als auch wie man mit Kunden umgeht und deren Ansprüche verstehen lernt. Auch manche Modedesigner stellen immer wieder mal Praktikanten ein, die wenigstens ein bisschen Modedesignerluft schnuppern können. Bei Schreinern kann man viel über Möbeldesign lernen.

Selbst ausbilden

Man kann sich heute auch selbst zum Designer ausbilden. Es gibt zahllose Online-Studiengänge und -Kurse, die Design in allen Facetten lehren. Man kann zum Beispiel MOOC besuchen, was für Massive Open Online Course steht. Hier lernt man mit Tausenden anderen aus der ganzen Welt, was im Bereich Design durchaus eine Bereicherung sein kann. Man kann Design natürlich auch aus Büchern studieren, das Problem ist nur dass man dann keinen wirklichen Abschluss hat. So wird es schwer, später einen Job zu finden – zumindest wenn man angestellt werden will.