Trends im Webdesign

Die wohl größte Unsicherheit was Webdesign und Trends angeht ist das Menu. Zunehmend setzt sich das nach unserer Ansicht das Hamburger-Menu durch: Ein Icon aus horizontalen Streifen, das beim Anklicken die Submenus offenbart. Dieser Ansatz kommt aus dem mobilen Design, wo Platz rar und wertvoll ist, aber scheint sich zunehmen auch im Design für andere Webseiten durchzusetzen. Alternativen sind in der Entwicklung, zum Beispiel könnte sich aus dem Hamburger-Menu heraus eine Box mit Karten öffnen statt einfache Links.

Das Kartendesign, wohl initiiert oder zumindest marktfähig gemacht durch Microsofts Windows 10, scheint auch Designer immer mehr zu gefallen. Wir dürfen mehr Webseiten erwarten, die Karten benutzen, die teilweise auch durch den Nutzer verschoben und damit personalisiert werden können.

Wie lang darf einedownload (2) Webseite sein? Diese Frage wird seit den ersten HTML-Versuchen diskutiert. Designer sind gespalten in die Scroller und Nicht-Scroller. Letztere versuchen immer neue Ansätze, um alle notwendigen Informationen auf einer Seite darzustellen. Horizontale Slider dürften ein Trend sein, der sich durchsetzt.

In der Entwicklung werden sich Designer zunehmend an modulare Prozesse gewöhnen müssen. Die Zeiten der Mock-Pages scheinen vorbei. Es wird in Zukunft erst mit den Elementen angefangen, die allen Seiten gemein sind und die das Design im Kern bestimmen.

Schließlich geht der Trend weiter in Richtung flaches Design. Serifen in Schriften haben ausgedient, verschnörkelte Rahmen ebenfalls. Vor allem im Logobereich dürfte es dort zu vielen Änderungen kommen, die sich dann auch auf ein neues flaches Design der Webseiten auswirken werden. Damit einher geht auch der Material-Design-Ansatz, der von Google eingeführt wurde. Hier wird versucht, das Papier und Tinte-Gefühl nachzuahmen, Schatten realistisch einzusetzen und Überlappungen die Sinn machen. Material-Design könnte schon in in diesem Jahr das Flatdesign überholen oder gar ablösen.

Und dann noch das leidige Thema Bilder: Nutzer wollen keine idealisierten Stock-Pictures mehr, die fröhliche Leute an einem Flipchart zeigen oder eine Familie, die man für jedes Produkt verwenden kann. Authentizität ist zunehmend gefragt, der Angestellte auf der Webseite sollte wirklich im Unternehmen arbeiten und nicht ein Fotomodell sein.