Heutige Trends im Industrie-Design

Gutes Design kann eine Ewigkeit Bestand haben, man denke nur an die Klassiker von Braun und Bang und Olufsen. Aber Design ist auch eine Entwicklung, ein dynamischer Prozess. Wir haben nachgeschaut was die Trends im Industriedesign sind:

Daten, Daten, Daten

Computer haben das Design komplett verändert. Wir haben heute mehr Daten zur Verfügung und können mehr Daten verarbeiten. Bislang war es schlicht nicht möglich, bestimmte komplexe Designs auszudrücken. Mit CAD Programm ist das möglich geworden und 3-D-Drucker liefern die Ergebnisse in Minuten.

Vermischungen

Hierbei geht es weniger um Vermischungen von Materialien als von Ideen. Designer befreien sich von den Zwängen der Märkte und verbinden sie miteinander. Ein Sportschuh sieht immer noch nach Sport aus, hat aber neue Fashion-Elemente, die ihn auch zum Anzug tragbar machen. Hierbei wird vor allem mit Kontrasten gespielt, zwischen Alt und Neu, High-Street und Low-Income, gewohnt und überraschend.

Zurück zu den Wurzeln

Während auf der einen Seite immer mehr sogenannten Wearables auf den Markt kommen und das Internet-of-Things Einzug in unsere Wohnstuben hält, gibt es einen Gegenbewegung die sich zumindest teilweise ausklinken will. Natürliche Grundstoffe wir Holz und Metall werden wieder wichtig, manuelle Beweglichkeit statt Prozessor gesteuert, haptische Erfahrung statt Display. Keramik und Textilien werden in 2016 wieder häufiger zu sehen sein.

Soft Modern

Ein etwas sperriger Begriff, der vor allem durch Apples Demacbook-958882_960_720sign geprägt ist. Dahinter steckt der Versuch, die Klarheit und Einfachheit moderner Maschinendesigns etwas abzuschwächen. Es geht um leichte Wölbungen, Kurven, die Dinge menschlicher, organischer werden lassen ohne dabei das grundlegende Design radikal zu ändern.

Öko-Design

So langsam scheint sich grünes Design zu etablieren. Kunden wollen “gute” Produkte kaufen, ethisch hergestellt, sie wollen nicht nur ein “good feeling”, sondern auch ein “feel good” Erlebnis. Produkte dürfen keine negatives Auswirkungen haben, nicht auf Natur, nicht auf Menschen und auch nicht auf jene, die die Produkte letztlich herstellen.