Die kommenden Webdesign Trends

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Kaum hat das Responsive Design Einzug gehalten und Nutzer sind froh, Webseiten auch auf ihren Mobiltelefonen ordentlich angezeigt zu bekommen, zeigen sich erste Probleme: Die meisten mobilen Seiten sehen sich zu ähnlich. WordPress hat mit seinen Vorlagen sicherlich ungewollt dazu beigetragen. Wir dürfen also in diesem Jahr Versuche erwarten, aus diesem Schema auszubrechen. Das wird nicht einfach, weil wir als Nutzer uns an bestimmte Designs und Funktionen gewöhnt haben. Das Hamburger-Menu-Item ist ein gutes Beispiel dafür.

Das Registrierungsformular wird bald abgelöst durch einen Prozess, in dem der Nutzer auf mehreren Seiten seine Angaben macht.

Umstritten ist immer noch, was ganz oben stehen muss. Die Regel war, alles soweit wie möglich über dem Bruch (das war übrigens einmal der Faltungs-Knick bei einer Tageszeitung) anzuzeigen. Damit dürfte es jetzt vorbei sein. Immer mehr Menschen nutzen Smartphones als primären Webbrowser und sind es deswegen gewohnt, eine Seite herunterzuscrollen. So genannte Long-Scrolls sind definitiv ein Trend des Jahres. Vor allem für Webseiten die mit Storytelling arbeiten ist das eine hervorragende Möglichkeit.

Mit dem Dienst Pinterest und dem neuen Microsoft Windows kamen auch die Karten ins Design. Sie erinnern ein wenig an die Tabellen des frühen WWW, scheinen aber mehr und mehr eine Alternative zum Long-Scroll zu sein. Sie können als so eine Art Container auch beliebig verschoben werden.

Bedingt durch schnelles Internet auch mobil können Bilder auch größer werden. Im Design zeigt sich das durch die Hero-Bilder. Große, auf die gesamte Breite ausgerichtete Fotos, die ein Eyecatcher sind und sofort den Besucher fesseln sollen. Inwieweit diese auch mobil funktionieren, bleibt abzuwarten.

Standard dürften dieses Jahr endlich Animationen werden, vor allem Loading-Animations. Hier ist Raum für viel Kreativität, wenn auch Flat- und Material-Design schon auf dem Vormarsch sind. Sie werden auch zunehmend für die Navigation und als Hoover-Elemente verwendet.

Und schließlich darf man die Wiedergeburt der Photogallerie erwarten: Menschen mögen Bilder und gerade auf mobilen Geräten ist es einfach, durch Bildergalerien zu browsen. Vorausgesetzt, man hat etwas Interessantes zu zeigen